::: ESSEN | 29. Oktober 2009
Faires Miteinander bei „KICK RACISM OUT“ im goalfever
Unter dem Motto „KICK RACISM OUT“ war Essen am Donnerstag, 29. Oktober, wieder Austragungsort eines ganz besonderen Sportevents für Essener Schulmannschaften. In der Fußballhalle „goalfever Essen“ richtete das AWO Fan-Projekt ein Turnier der Streetsoccer-Serie aller Fanprojekte in Nordrhein-Westfalen aus. „Mit diesem seit 2006 landesweit organisierten Veranstaltungsformat wollen die Fan-Projekte die integrativen Möglichkeiten, die der Fußball bietet, nutzen, um ein klares Zeichen für Toleranz und gegen Rassismus zu setzen“, so Claudia Wilhelm und Roland Sauskat vom AWO Fan-Projekt Essen.
Insgesamt nutzen 16 angemeldete Essener Schulmannschaften die Chance, sich am „Integrations-Cup“ des AWO Fan-Projekts zu präsentieren. „Wir haben 2009 sogar mehr Mädchen- als Jungenteams am Start“, freut sich Claudia Wilhelm über das deutliche Bekenntnis vieler fußballbegeisterter Mädchen.
Roland Sauskat ergänzt: „Es ist natürlich für die Schulen nicht immer leicht, solche Veranstaltungen unter der Woche, außerhalb des offiziellen Schulsportprogramms, zu realisieren. Daher möchten wir uns bereits vor Turnierbeginn für das große persönliche Engagement der Jugendlichen und ihrer Lehrer bedanken.“
Zur Begrüßung der gut 150 Jugendlichen im Alter von 12 bis fünfzehn Jahren waren der neue Essener Bürgermeister Rudi Jelinek, die beiden Rot-Weiss-Vorstände Dr. Thomas Hermes und Klaus Grewer sowie Martin Sander als Vertreter des Sponsors RWE AG in das goalfever gekommen. Unisono lobten die Offiziellen das Engagement der Jugendlichen und wiesen auf die Bedeutung eines toleranten und offenen Miteinanders hin.
Fußball gespielt wurde natürlich auch noch. Zunächst kickten die Mannschaften in unterschiedlichen Gruppen um die Finalteilnahme. Bevor die entscheidenden Spiele nahten, präsentierten sich zwei Auswahlteams des AWO Fan-Projekts Essen und des Essener Integrationsbeirates bei einem Einlagespiel. Während den freundschaftlichen Vergleich die Integrationsbeiratsmannschaft für sich entschied, sicherten sich die Städtische Gesamtschule Bockmühle (Mädchen) sowie die Frida-Levy Gesamtschule (Jungen) den „Kick Racism Out-Titel“.
Zum Abschluss eines fairen und stimmungsvollen Turniers ehrten die beiden RWESpieler Robert Mainka und Dennis Bührer alle Jugendlichen und luden sie zum nächsten Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach II (FR, 6. November, 19.30 Uhr) in das Georg-Melches-Stadion ein.