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::: Konzept: Streettour – Kick racism out
Unter dem Motto "Straßenfußball verbindet Jugendkulturen" veranstaltet das Fanprojekt Dortmund e. V. seit 1994 mit seinen mobilen Straßenfußballanlagen sogenannte "Streetkickturniere", die bei Jugendlichen unterschiedlichen Alters und Nationalität großen Anklang finden. Dieses mobile Straßensportangebot hat inzwischen Modellcharakter und wurde von fast allen Fanprojekten in Deutschland übernommen. Das Ziel der Fanprojekte, mit den transportablen Fußballfeldern eine Ebene des friedlichen Miteinanders für verschiedene Jugendkulturen zu schaffen und wirkungsvoll eine größere Toleranz anderen Menschen gegenüber zu fördern, scheint in all den Jahren vollends aufgegangen zu sein. Nach Auswertung des 11-jährigen Projektzeitraumes können die Mitarbeiter der Fanprojekte 3 richtungsweisende Thesen aufstellen, die sich seit Jahren bestätigen:
- Viele Jugendliche im Ruhrgebiet haben beim Straßenfußball die Gelegenheit, im fairen, sportlichen Wettkampf andere als aggressiv-gewaltsame Erfahrungen mit anderen Jugendkulturen zu machen sowie ihre interkulturelle Toleranz zu steigern.
- Ausgeprägte Gewaltbereitschaft und mangelnde Toleranz anderen Kulturen gegenüber ist wie Ausländerfeindlichkeit für viele junge Menschen bekanntermaßen eine Möglichkeit, um jeden Preis aufzufallen und sich darzustellen. Aufgabe der Jugendsozialarbeit muß es sein, den Jugendlichen alternative Angebote zur eigenen Selbstdarstellung zu machen.
- Kontakte zwischen unterschiedlichen Jugendkulturen bauen die Angst vor dem Unbekannten bzw. Fremden ab und beugen so entstehender Gewaltbereitschaft vor.
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